19. Januar bis 7. Februar 2010
Geboren wird man auch nicht allein
Der hallesche Fotograf Uwe Jacobshagen und die Journalistin Katja Pausch haben sich
in einem Bild-Text-Projekt behutsam dem Thema Hospiz und Sterben genähert.
Die Intention der Autoren begründet sich darin, dass in der Öffentlichkeit wenig über
das, was in einem Hospiz geleistet wird, bekannt ist. Die Vorstellungen darüber sind
teilweise nebulös, oft herrschen Unkenntnis und Vorurteile. Für die Initiatoren des
Projekts war diese Situation Anlass, sich mit den Menschen, die im Hospiz arbeiten,
auseinanderzusetzen. Sie wollen mit ihrem Projekt der Hospizarbeit ein Gesicht
geben. Dabei stehen die Protagonisten stellvertretend für die gesamte
Hospizbewegung in Deutschland.
In Interviews wurden viele ehrenamtliche Helfer, Schwestern, Angestellte und das
Leitungspersonal des halleschen Hospizes am Elisabeth-Krankenhaus zu ihrer
Tätigkeit im Hospiz befragt. So wollten die Initiatoren des Projektes wissen, wie die
Arbeit der für das Hospiz Tätigen in der Öffentlichkeit, aber auch im Freundeskreis
wahrgenommen wird. Jedem der Interviewpartner hat Fotograf Uwe Jacobshagen ein
einfühlsames Porträt gewidmet.
Das Ergebnis ist eine ausdrucksstarke Serie von Porträts/Texttafeln, die den
Betrachter ob ihrer Eindringlichkeit und Aussagekraft zwingen, den Befragten in die
Augen zu schauen. Die begleitenden Texte geben Auskunft über Motivation, über
Ängste und Hoffnungen der Hospiz-Mitarbeiter.
Gesprächsabend zur Ausstellung "Geboren wird man auch nicht allein"
Teilnehmer:
Eduard Prosch - ehrenamtlicher Hospizmitarbeiter, stellvertretender Vorsitzender des Hospiz-Hausbetreuungs e.V. Halle
Bernd Schreier - ehrenamtlicher Hospizmitarbeiter, Mitglied des Vorstandes des Hospiz-Hausbetreuungs e.V. Halle
Gerhard Packenius - Seelsorger und Referent des Hospizes Halle
Kathrin Dietl - Geschäftsführerin der Hospiz am St. Elisabeth-Krankenhaus Halle gGmbH
Mi, 27. Januar 2010\ 19.00 Uhr
Der Eintritt ist frei!