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Das Thema Kreuzigung im Werk von Karl Kunz
17. März bis 19. April 2009

Sonderschau

 

Am Ende des zweiten Weltkrieges und seiner Schrecken tauchen im Werk von Karl Kunz zum ersten Mal religiöse Themen auf.

 

1949 entsteht ein Zyklus von 16 Federzeichnungen "Zum Neuen Testament" (Darmstädter Landesmuseum), die er alle in Ölgemälde überträgt, darunter auch das Kreuzigungstriptychon". Seitdem sind diese religiösen Themen fester Bestandteil seines Œuvre. Das Werkverzeichnis zeigt, das es sich dabei um mindestens fünfzig Gemälde handelt, sowohl thematisch eindeutig ("Spanisches Golgatha" 1966) bis hin zu den Schwarzen Messen in den Jahren 1963-67 ("Schwarze Messe" 1967), als auch verschlüsselt (Kreuzigung" 1961). Das Kreuz als Grundschema vieler Bilder ist für Kunz Symbol für die Problematik des Seins, der Welt, um das herum er den Rummel, den Karneval, die Masken, Harlekin und seine Comedia dell'Arte gruppiert. Golgatha steht in einer Welt von Betrug und Täuschungen. Aus dem Bild "Golgatha" von 1950 wird 1962 durch Übermalung "Blasphemie".

 

Preise

Eintritt 2,50 €

Eintritt für Kunden der Saalesparkasse 2,00 €

Eintritt ermäßigt 1,50 €

Gruppen ab 8 Personen á 1,50 €

Illustration