7. Oktober bis 23. November 2008
Wechselvolles Leben, unverwechselbare Kunst
Die Kunst des Surrealismus hat bedeutende Namen hervorgebracht, die von Museen und Galerien weltweit präsentiert werden. Doch gibt es zahlreiche Künstler, die nicht weniger bedeutend, aber unbeachtet neben ihren berühmten Zeitgenossen in Vergessenheit geraten. Diese gilt es (wieder) zu entdecken: Die Ausstellung im Kunstforum zeigt insgesamt 40 Werke von Karl Kunz , zum größten Teil Ölgemälde, aber auch Zeichnungen aus allen Schaffensperioden. Sie führen die Besucher in fantastische, groteske und überirdische Welten.
Geprägt von zwei Weltkriegen, Diktatur und Isolation hat Karl Kunz ein umfangreiches Werk hinterlassen, dessen Charakteristik sich gebräuchlicher Schubladen entzieht. Er nutzte alle Freiheiten, die die moderne Kunst zu bieten hatte. Die Einflüsse des Surrealismus sind allerdings sehr deutlich in seinem Werk zu erkennen. Mit seiner aktuellen Schau rückt das Kunstforum einen bedeutenden Vertreter des deutschen Surrealismus der Nachkriegszeit verdientermaßen ins Blickfeld.
ÖFFNUNGSZEITEN \ Di-Fr 14-19 Uhr \ Sa, So und Feiertage 11-17 Uhr
EINTRITT \ 4,50 € \ 3,50 € ermäßigt