Historie und Kunst im Computerspiel
27. Oktober bis 29. November 2009
Mit den Themenbereichen „Leveldesign“, „Grafik und Animation“, „Komposition“, „Genre“ sowie „Story und Charakter“ beleuchtet die Schau dabei an ausgewählten Computerspielen die historische Entwicklung von Hard- und Software, gleichzeitig aber auch die künstlerische Komponente der Spiele. Anhand von Branchengrößen wie Timm Schwank (Lead-Designer: „Ankh“, „Venetica“) oder Steve Ince (Autor: „Baphomets Fluch“, „So blonde“) wird deutlich gemacht, dass die Entwicklung von Spielen sowohl kreative als auch künstlerische Leistung erfordert. Langjährige Verkaufsschlager und deren Neuauflagen spiegeln die rasante Entwicklung der Branche ebenso wider wie Innovationen aus den Bereichen Grafik, Sound und Story.
Interessierten bietet sich die Möglichkeit, ausgestellte Spielautomaten und Konsolen nicht nur zu bestaunen, sondern selbst auszuprobieren. Gespielt werden können beispielsweise Klassiker wie „Pong“ und „Pac-Man“ aus den 70er bzw. 80er Jahren oder bekannte Spiele wie „Super Mario Kart“ und „Rez“ –und das auf originaler Hardware. In der „Play-Zone“ können an traditionellen Spielautomaten biszu vier Spieler gleichzeitig gegeneinander antreten. Ein weiteres Highlight ist das speziell für die Ausstellung konzipierte Quiz, das die Besucher wie in einem Oldschool-Spiel durch die verschiedenen Themenbereiche führt. Die Antworten findet man jeweils in oder an den Exponaten selbst.
Alle, die die richtigen Lösungen herausgefunden haben, qualifizieren sich für die Verlosung. Die Gewinner dürfen dann am letzten Ausstellungswochenende exklusiv die allerneuesten Computerspiele im Kunstforum Halle testen. Dabei handelt es sich um außergewöhnliche Formate der Firma Sony, um Marktneuheiten und Spiele, die noch nicht auf dem Markt erschienen sind. Die Gewinner werden ab dem 23. November benachrichtigt.