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ICH ZEICHNE, ALSO BIN ICH
Willi Sitte - frühe Handzeichnungen
1. April bis 29. Juni 2008

Von den einen für seine außerordentliche Kunst hochgeschätzt, von den anderen wegen seiner politischen Ideologie diffamiert. Seit dem Ende der DDR ist Willi Sitte einer der umstrittensten bildenden Künstler in Deutschland. Das Kunstforum Halle beleuchtet einen anderen Aspekt in der Sitte-Rezeption: seine meisterhafte Begabung als Zeichner und Grafiker. Mit der Ausstellung „Ich zeichne, also bin ich. Willi Sitte - Frühe Handzeichnungen" zeigt das Kunstforum Halle das künstlerische Frühwerk des Hallensers. Vom 1. April bis 29. Juni werden knapp 100 Handzeichnungen des Künstlers, hauptsächlich aus den 40er- bis 60er Jahren, in Halle ausgestellt, die zum Teil noch nie der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Die Arbeiten stammen aus dem Besitz der Willi-Sitte-Stiftung für realistische Kunst in Merseburg-Halle.

Die unter der Leitung des Hallenser Grafiker Lutz Grumbach kuratierte Ausstellung führt den Besucher durch fünf Themenbereiche: „Völkerschlacht bei Leipzig"; „Akte und Liebespaare", „Nachkriegsgedanken", „Hochwasserkatastrophe am Po" und „Mythologie". Die Werke spiegeln die künstlerische Auseinandersetzung Willi Sittes mit aktuellen Begebenheiten und Themen der jeweiligen Entstehungsperiode wider. Sowohl komplette Szenerien als auch kleinere Studien - teilweise in sehr großen Formaten - geben Einblick in die Vielfalt und Kreativität Willi Sittes.

FÜHRUNGEN \ So, 25.05.2008 \ Sa, 14.06.2008 \ So, 29.06.2008
15.00 Uhr \ Eintritt + 1,- €

ÖFFNUNGSZEITEN \ Di-Fr 14-19.00 Uhr \ Sa, So und Feiertage 11-17.00 Uhr

EINTRITT \ 4,50 € \ 3,50 € ermäßigt

Die Ausstellung wird unterstützt von der Saalesparkasse, der Willi-Sitte-Stiftung für realistische Kunst Merseburg-Halle und dem Förderverein Pro Halle e.V.