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Nacht der Poesie
27. April 2012
20.00 Uhr

André Schinkel: "In Sina Gumpert war ich jung verliebt" − Ein unerwarteter Abend

André Schinkel wurde im Sternbild des Tapirs geboren, und so sieht er … – Moment, so sehen seine neuesten Gedichte auch ein bisschen aus. Nach beinahe zwanzig Büchern offenbart der Autor seine dunkelste Seite: einen Band lustikker Gedichte. Zu seinem eigenen Geburtstag am 27. April beschenkt er seinen Verleger mit einem Bändchen herzerfreuender Gesänge – Texten, die er immer schon mal los sein wollte. Er untersucht, warum das Nasenhorn beim Rhinozeros nicht am Hintern wächst, stürzt sich in die Urwälder des Lebens und besingt die verstrichenen Chancen eines verschüchterten Quolls. Zugleich steckt in den absonderlichen Wesen, die durch sein neues Buch galoppeln, immer ein wenig Schinkel. Auch geht es um die Liebe, vor allem um die frühe Prägung, die eine gewisse Mitschülerin, die hier nicht genannt werden soll, auf den Erstklässler ausübte. Seien Sie gespannt – im Vertrauen: der Autor ist es selbst … und machen Sie sich auf einen Abend voller Übermut und Bekenntnisse gefasst.

"Der gesammelte Quatsch eines fulminanten Trauerkloßes von Format!" Bert Blaubart
 

Leseprobe 1

Ein Nilpferd ist ein dickes Biest,

Und zwei sind: dicke Tiere;

Und wenn du sie von hinten siehst,

Denkst du, es sind wohl viere.

 

Leseprobe 2

Was so im Zoo passiert, ist schon enorm:

Das Nilpferd ist ganz aus der Form!

 

Der Bär tanzt mit der Bärenfee,

Das Lama spuckt sich auf’s Toupet!

 

Der Marabu fängt sich ‘ne Maus,

Die Schafe sehn belämmert aus.

 

Freitag, 27. April 2012 \ 20.00 Uhr

Eintritt \ 5,- EUR \ 4,- EUR Kunden der Saalesparkasse \ 3,50 EUR ermäßigt

AUSLESE ist eine Lesereihe in Kooperation mit dem Mitteldeutschen Verlag.

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